Wie die Verfahren funktionieren
Digitaldruck trägt Farbe direkt und motivgenau per Druckkopf auf – ideal für Fotos, Farbverläufe und individuelle Einzelstücke.
Siebdruck presst Farbe durch eine Schablone, das Sieb – pro Farbe ein Druckgang. Dafür entstehen sehr deckende, brillante Flächenfarben, besonders auf Textilien.
Wann sich welches Verfahren lohnt
Digitaldruck eignet sich für kleine bis mittlere Auflagen, viele Farben oder Farbverläufe, Einzelstücke sowie kurzfristige Motive wie Banner, Poster, Aufkleber oder einzelne Textilien.
Siebdruck lohnt sich meist bei größeren Auflagen mit wenigen Farben – klassisch bei Vereins- oder Arbeitskleidung – und punktet mit sehr deckender, langlebiger Flächenfarbe.
Kosten im Vergleich
Digitaldruck hat geringe Rüstkosten und ist daher auch bei kleinen Mengen wirtschaftlich. Siebdruck hat höhere Einrichtungskosten – ein Sieb je Farbe –, amortisiert sich aber bei größeren Stückzahlen durch niedrigere Stückkosten.